Islam

Islam

"Mit Hochachtung" betrachtet die Kirche die Muslime "die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat" (NA 3). Das Dokument Nostra Aetate ist auch heute noch im Verhältnis zu Muslimen wegweisend, denn es macht deutlich, dass wir das Gute in anderen Religionen anerkennen, wertschätzen und fördern können. Gemeinsam haben wir auf der Basis der positiven Werte aus unseren Religionen eine Verantwortung für unsere Gesellschaften.

Das Referat vermittelt Informationen zu

  • Grundlagen des muslimischen Glaubens und Lebens
  • Orten muslimischen Lebens im Bereich des Erzbistums Köln
  • Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen Christentum und Islam
  • Kontaktaufnahme mit Moscheegemeinden
  • Gesellschaften christlich-islamischen Dialogs

Das Referat berät bei der Planung von Vorträgen, Veranstaltungen und Seminaren.

Kontakt: > Prof. Dr. Thomas Lemmen, Ute Gau, Anna-Maria Fischer (Kontaktformular)

Die folgenden Faltblätter sind gedruckt zu beziehen unter: info@dioezesanrat.de 

  • Migration, Integration und interreligiöser Dialog: > Link
  • Muslime und Christen im Dialog – Anregungen für die Praxis mit konkreten Beispielen: > Link

Folgende neue Broschüre ist gedruckt zu beziehen unter: bestellung@erzbistum-koeln.de 

  • Dialog mit den Gläubigen des Islam: > Link

 

Katholisch-islamische Ehen. Eine Handreichung des Erzbistums Köln > Link

(96 S., kann auch als Broschüre über das Sekretariat des Referats bezogen werden, Kosten: 2 Euro zzgl. Porto und Verpackung Tel. 0221-1642-7200)

Grußwort zum Ramadan 2020

Religionen stehen im Dienst des Friedens - Kirchen in NRW grüßen zum Beginn des Ramadan 2020

Zum muslimischen Fastenmonat Ramadan wenden sich die fünf katholischen (Erz-) Bistümer und die drei evangelischen Landeskirchen in Nordrhein-Westfalen auch im Jahr 2020 mit einer gemeinsamen Grußbotschaft an die muslimischen Gläubigen und die Verantwortlichen in den muslimischen Gemeinschaften. Wie das christliche Osterfest, so steht auch der heute beginnende Fastenmonat Ramadan unter dem Eindruck der Corona-Pandemie. 

Angesichts des schrecklichen rassistischen Anschlags in Hanau ruft das diesjährige Grußwort der Kirchen in NRW die Verpflichtung der Religionen ins Bewusstsein, gemeinsam Hass und Extremismus zu überwinden: "Unser Dienst an der Gemeinschaft muss also wesentlich ein Dienst des Friedens sein. Dazu müssen wir überwinden, was den Frieden stört, vor allem Ungerechtigkeit, Hass und Vorurteile."

Mit Blick auf die zurückliegende christliche Fastenzeit und den beginnenden Fastenmonat Ramadan sei der Einsatz für den Frieden bleibende Aufgabe beider Religionen: "Er ist die Grundlage für ein menschenwürdiges Leben und die größte Gabe, die wir einander zukommen lassen können. In der Bibel heißt es: 'Suche Frieden und jage ihm nach!' (Psalm 34, Vers 15). Und auch der Koran fordert auf, 'Frieden unter den Menschen zu stiften' (Sure 2, Vers 224)."

Als Beispiel, wie dies unter weitaus schwierigeren Bedingungen als in Deutschland gelingen kann, greift das Grußwort den unerschrockenen Einsatz von Muslimen und Christen für Versöhnung und Verständigung in der vom Bürgerkrieg zerrissenen Zentralafrikanischen Republik auf. "Da, wo wir Empathie, Solidarität und Freundschaft üben und wo wir uns gemeinsam der Ungerechtigkeit entgegenstellen, wirken wir am Werk des Friedens mit."

 

Ramadangrußwort als pdf: > Link