Moveo Aktuelles

Laudato Si-Woche vom 18.-24. Mai 2020 im Erzbistum Köln

"Was für eine Welt wollen wir unseren Nachkommen lassen, den heute aufwachsenden Kindern?" Im Rahmen der Laudato Si-Woche, die vom 18.-24. Mai 2020 anlässlich des 5-jährigen Jubiläums der Enzyklika Laudato Si stattfindet, lädt Papst Franziskus uns alle in einer emotionalen Videobotschafterneut ein, uns mit dem Thema Schöpfungsverantwortung zu beschäftigen.

Ziel der Woche soll es sein, über weitere Initiativen im Bereich Engagement für die Umwelt nachzudenken, die während der Schöpfungszeit im September umgesetzt werden können.  
Die Stabsstelle Umweltmanagement des Erzbistums Köln hatte ursprünglich zahlreiche Präsenzaktionen geplant und bietet aufgrund der aktuellen Situation nun drei Webinare (jeweils um 18 Uhr) an, bei denen sich Interessierte in Bezug auf das Thema Umwelt informieren und inspirieren lassen können. 

Am Montag, 18. Mai spricht Christian Dahm vom Netzwerk Energie und Kirche über richtiges Temperieren und Heizen von Kirchen. 

Am Dienstag, 19. Mai lädt Misereor zum Austausch über das Thema Globale Gerechtigkeit in der Klimakrise ein. 

Am Mittwoch, 20. Mai sind die Inhalte der Enzyklika Laudato Si Thema des Webinars, das Rana Matthias Bose vom Lehrstuhl für Christliche Sozialethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der LMU anbietet. 

Die Anmeldung für die Webinare ist bereits jetzt, aber auch kurzfristig möglich:

> Anmeldung zum Webinar am Montag, 18. Mai 2020 um 18 Uhr

> Anmeldung zum Webinar am Dienstag, 19. Mai 2020 um 18 Uhr

> Anmeldung zum Webinar am Mittwoch, 20. Mai 2020 um 18 Uhr

Auf der offiziellen Website der Laudato Si-Woche können sich Engagierte getreu dem Wochenmotto "Alles ist miteinander verbunden" außerdem durch das Ausfüllen eines Anmeldeformulars miteinander vernetzen und Teil des weltweiten Laudato Si-Netzwerks werden. Nach Abschluss der Woche findet am 24. Mai 2020 um 12 Uhr ein gemeinsamer Gebetsmoment statt, während dem sich Katholiken auf der ganzen Welt im Gebet zum fünften Jahrestag der Enzyklika Laudato Si vereinen.   

Herzliche Einladung an Sie, sich an den Überlegungen und im Gebet zu beteiligen und sich damit mit Katholiken auf der ganzen Welt für eine gerechtere und nachhaltigere Zukunft einzusetzen!

> Die Enzyklika Laudato Si (2015) in ihrem Wortlaut zum kostenlosen Download (PDF) auf der Seite der Deutschen Bischofskonferenz

Auch unabhängig von der Laudato Si-Woche ist das Thema Schöpfung für unser Erzbistum ein wichtiges: Bei verschiedenen Beteiligungsformaten, die bereits auf der Aktuellen Etappe des Pastoralen Zukunftsweges durchgeführt wurden, kam das Thema "Umweltschutz" seitens der Menschen im Erzbistum Köln häufig zur Sprache. Insbesondere auf den Regionalforen im vergangenen Herbst wurde deutlich, dass das Stichwort Umweltbewusstsein aus christlicher Verantwortung für die Teilnehmenden einen hohen Stellenwert hat. 

Auf Basis all dieser Rückmeldungen hat das Fokusteam "Schöpfungsverantwortung" gearbeitet und ist dabei, die Vision eines klimapositiven und nachhaltig schöpfungsfreundlichen Erzbistums für das Jahr 2030 zu entwerfen. Der Entwurf wird im Anschluss in verschiedenen Gremien diskutiert und die entsprechenden Maßnahmenvorschläge veröffentlicht.  

 

Die Stabsstelle Umweltmanagement beschäftigt sich ganzjährig mit den Themenbereichen Bau/Immobilien, Mobilität, Beschaffung, Umweltmanagement, Biodiversität und Bildung. Das umfasst Angebote wie den Heizungscheck, bei dem Heizungen in Zusammenarbeit mit externen Energieberatern in den Pfarrgemeinden vor Ort überprüft und effizient eingestellt werden. Zum Thema Biodiversität wird in diesem Jahr in Kooperation mit anderen Bistümern die Kartoffelaktion durchgeführt, die auf breite Resonanz stieß und zurzeit im ganzen Erzbistum Kartoffeln wachsen lässt (https://webgis.erzbistum-koeln.de/uploads/kartoffelaktion/index.html). Gemeinden werden außerdem bspw. dabei unterstützt, eine soziale und "Pfairrgemeinde" zu werden.

Weitere Informationen zu den Aufgaben und Projekten der Stabsstelle Umweltmanagement finden Sie unter www.erzbistum-koeln.de/moveo

 

Kampagne: Pfairrgemeinde

Die Aktion Pfairrgemeinde ermutigt unsere Kirchengemeinden, sich an der Verbesserung der Lebensbedingungen für die Ärmsten zu beteiligen. Werden Sie durch eine Selbstverpflichtung Pfairgemeinde!

Liebe Freunde des Fairen Handels,

wie sehr hat bei uns das Wissen um die deutlich verbesserten Lebensbedingungen der Produzenten in den Ländern des globalen Südens, die sich am Programm des Fairen Handels beteiligen, zugenommen!

Auch ist die Produktpalette fair gehandelter Waren enorm gewachsen. Dass es heute zum guten Ton in unseren Tagungshäusern und vielen anderen Einrichtungen im Erzbistum Köln gehört, auf die Standards „bio“, „regional“ und „fair“ zu setzen, ist auch dem hartnäckigen Nachfragen der christlichen Eine-Welt Gruppen zu danken.

Die Weltklimakonferenz COP 23 hat es Ende des Jahres 2017 in Bonn ins weltweite Bewusstsein gerückt: wenn wir – insbesondere in den Industrienationen – unseren Lebensstil nicht nachhaltig ändern und die definierten Klimaziele nicht erreichen – dann werden sich die Armen dieser Welt aufmachen zu uns. Steigende Meeresspiegel, Dürre, Hurrikane - Schreckensszenarien, die für die Menschen in Asien, Lateinamerika und vor allem in Afrika bereits heute bedrohlich sind. Neben Kriegen sind dies die Gründe, warum Menschen nicht mehr in ihrer Heimat bleiben können und ihr Glück per Migration oder Flucht in den reichen Ländern des Nordens suchen.

Msgr. Dr. Markus Hofmann
Generalvikar des Erzbischofs von Köln

Tim-O. Kurzbach
Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken im Erzbistum Köln
 

Mit der Aktion Pfairrgemeinde wollen wir unsere Kirchengemeinden ermutigen, sich an der Verbesserung der Lebensbedingungen für die Ärmsten zu beteiligen.

Werden Sie durch eine Selbstverpflichtung Pfairrgemeinde!

Ändern wir unser Konsumverhalten! Unterstützen faire Arbeit! Zahlen wir gutes Geld für gute Produkte! Denn der Faire Handel ist der Weg, Elend zu bekämpfend und somit Fluchtursachen zu reduzieren.

Bewerben Sie sich als Pfairrgemeinde und präsentieren Sie das Siegel in den Räumlichkeiten Ihres Pfarrzentrums so, dass jedermann sehen kann: In unseren Gemeinden geht es fair zu!

Ein kurzes Erklärvideo dazu:

Fairer Handel
Produzenten nachhaltig unterstützen, Konsumenten aufklären und ungerechte Welthandelsstrukturen beseitigen: Das sind die „drei Gebote“ der GEPA.

Faires Engagement
Der Verein TransFair e.V. unterstützt seit 1992 benachteiligte Produzentengruppen in Ländern des globalen Südens.

Faire Grundhaltung
Was eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte, bedarf auch im kirchlichen Raum dennoch der Erinnerung und der Einübung: Dass wir fair miteinander umgehen.

Faire Nachhaltigkeit
Der Klimawandel hängt mit unserem Lebensstil zusammen. Um diesen zu ändern bedarf es vieler Schritte. Ein Schritt ist unser Mobilitätsverhalten zu reflektieren. ...


Mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung drückt die internationale Staatengemeinschaft ihre Überzeugung aus, dass sich die globalen Herausforderungen nur gemeinsam lösen lassen. Die Agenda schafft die Grundlage dafür, weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und im Rahmen der ökologischen Grenzen der Erde zu gestalten.

Durch eine Pfairgemeinde werden diese Ziele unterstützt und nach vorne getrieben.

Heizungs-Check

Mit dem Heizungscheck bietet das Erzbischöfliche Generalvikariat interessierten Kirchengemeinden die für sie kostenlose Möglichkeit einer detaillierten Bestandsaufnahme ihres Wärmesystems durch Energiefachleute. Er hat das Ziel nicht-sakralgenutzten Gebäuden energiesparend zu heizen. Neben der technischen Gebäudeausrüstung werden auch Heizzeiten und Temperaturregelungen betrachtet und vorhandene Mängel aufgedeckt, deren Beseitigung dann in die Wege geleitet werden können. Welche Maßnahmen die Kirchengemeinde daraus ableitet, entscheidet diese selbst. Die Stabsstelle Umweltmanagement berät dabei gerne und unterstützt finanziell mit verschiedenen Maßnahmenpaketen.

Der Heizungs-Check in Gemeinden hat das Ziel in nicht-sakralgenutzten Gebäuden das vorhandene Wärmesystem energiesparend einzustellen.

So wird durch eine Erstbegehung festgehalten was effizienzsteigernde Maßnahmen (z.B. Anpassung der Heizzeiten und -kurve sowie der Förderhöhe der Pumpe) und was Reparaturen (z.B. Sicherheitsventil defekt) sind, um das Wärmesystem optimal und sicher betreiben zu können.

Mit diesen Erkenntnissen liegt es bei Ihnen als Gemeinde zu entscheiden, welche Maßnahmen umgesetzt werden sollen. Um Sie dabei finanziell zu unterstützen bieten wir Ihnen verschiedene Zuschüsse an.

Wir unterscheiden folgende niederinvestiven Maßnahmenpakete:

  • Paket Bestandsaufnahme
    Erstbegehung | Bestandsaufnahme je Gebäude | Einstellung der Heizparameter
    Paket Messung
    Messungen vor Ort | im Sonderfall bei komplexen Systemen zur Problemidentifikation notwendig
  • Paket Pumpentausch
    Heizungspumpentausch | Tausch und Einstellung der Heizungspumpe
    Umwälzpumpentausch | Tausch und Einstellung der Umwälzpumpe
  • Paket hydraulischer Abgleich
    Hydraulischer Abgleich | Optimierte Einstellung der Wärmeabgabe (Heizkörper)
    Optionale Maßnahmen | mit umgesetztem hydraulischem Abgleich gibt es Zuschüsse für Einzelraumregelung, Regelungstechnik, Pufferspeicher, Einstellung Heizkurve, etc.
  • Paket Reparaturen
    Reparaturen | Umsetzung der notwendigen Maßnahmen für eine reibungslose und sichere Funktion der Heizung

Falls sich herausstellt, dass die Heizungsanlage auf Grund ihres Alters getauscht werden soll unterstützen wir Sie inhaltlich und finanziell bei der Umsetzung einer neuen Lösung.

Als Ergebnis der Pilotuntersuchungen steht den insgesamt 40 Pilot-Kirchengemeinden für jede Heizungsanlage ein sogenannter Heizungsbericht und ein Fördercheck für das weitere Vorgehen zur Verfügung.

  • Heizungsbericht | gibt auf 2 Seiten Überblick über den Zustand der Heizung und anstehende Maßnahmen
  • Förder-Check | gibt Überblick über geschätzte Kosten, potentielle Zuschüsse und unter Angabe der Verbrauchsrechnung zukünftige Einsparungen für die jeweilige Maßnahme

Es liegt nun bei der Kirchengemeinde zu entscheiden, welches der zuvor genannten Maßnahmenpakete umgesetzt werden soll. 

Wir empfehlen immer das Maßnahmenpaket für ein Gebäude zu schnüren, um die terminlichen Fristen der BAFA einzuhalten.

Für die Umsetzung von Maßnahmen aus den Paketen Pumpentausch und hydraulischer Abgleich ist es erforderlich beim BAFA sich für die Förderung der Heizungsoptimierung zu registrieren.

Zur Umsetzung jeglicher Maßnahmen aus dem Heizungsbericht und des Förderchecks unterstützen wir Sie von moveo gerne.

Nach den Pilotgemeinden hat nun jede Gemeinde die Möglichkeit sich für nicht-sakral genutzte Gebäude bei dem Heizungs-Check anzumelden.

Wann die Energieberater im Erzbistum Köln sind, können Sie den Termin zum Heizungs-Check entnehmen.

Vorab benötigt es dafür einige Unterlagen sowie eine Registrierung beim BAFA, damit Sie auf alle finanziellen Zuschüsse  zugreifen können.

Bei Interesse melden Sie sich bei uns, wir helfen Ihnen bei den entsprechenden Dokumenten.

Zur Umsetzung von Maßnahmen stehen verschiedene Förderpakete zur Verfügung.

Für die Umsetzung der aufgelisteten Förderpakete werden eigene Mittel von moveo sowie von dem BAFA Förderprogramm - Heizungsoptimierung zur Verfügung gestellt.

Wenn neben niederinvestiven Maßnahmen auch ein Heizungstausch ansteht sollte, verfügen wir über weitere Finanzmittel, die wir in Zusammenarbeit mit der Abteilung Bau im Seelsorgebereich ausschütten.

Kartoffelaktion 2020

Zusammen wachsen lassen. Wir laden Sie ein, sich im Anbau seltener Sorten zu versuchen. Zusammen lassen wir fünf alte und seltene Kartoffelsorten wachsen: Im Pflanzkübel vor dem Haus, im Eimer auf dem Balkon oder im Gartenbeet. Begleitet wird die Kartoffelgemeinschaft dabei von Knolli und seinem Team: Die monatlich erscheinenden Kartoffelbriefe enthalten Tipps und Tricks zum Anbau, Wissenswertes aus Peru sowie einen Schöpfungsimpuls. Hierzu mehr >>